Ich berichte über den Auf- und Umbau meines Autos. Man kann dann besser nachvollziehen, wieviel Lebenszeit dafür eigentlich verloren geht. Vielleicht kann beim Lesen auch die Erkenntnis gewonnen werden, dass man nicht neidisch und missgünstig gegenüber Hot Rod - oder auch Oldtimer-Besitzern sein braucht.
Dies ist die vorläufig neueste Seite. Eine Übersicht der einzelnen Seiten von jedem Monat zwischen Mai 2010 (inklusive kleinem Rückblick in die 90er Jahre) bis Oktober 2013 sollte rechts im Seitenstreifen ("Blog-Archiv") zu sehen (und die dort aufgelisteten Seiten auch aufrufbar) sein. (Notfalls auf "Web-Ansicht" wechseln, und dann noch mal gucken)
September 2019 - Tankschloß mit umständlicher Bedienung
Ich wurde auf Oldtimer- und US-Cartreffen schon öfter gefragt, wie mein Tankschloß funktioniert. Es kam sogar auch vor, dass mit Begeisterung darauf reagiert wurde, und ich gefragt wurde, ob man davon Fotos (zum nachbauen) machen dürfe. (Klar durfte man es). Aber ich fragte mich, ob man denn gar nicht gesehen hat, dass man die Konstruktion eigentlich noch verbessern sollte. Im September 2019, als ich das Getriebe ausgebaut hatte, habe ich zwischendurch mal ein kleines Video mit der Erklärung zu dem Tankschloß gemacht. Hier ist es:
Im Oktober 2013 verbessere ich auch noch etwas die Elektrik vom Fahrzeug. 4 Bilder vom 2.10.2013:
und 5 Bilder vom 5.10.2013: (Innenbeleuchtung)
Das wird die Kofferraumbeleuchtung: 4 Bilder vom 7.10.2013:
5 Bilder vom 8.10.2013:
Bild vom 9.10.13
Ich mache eine größere Relaisplatte, da ich noch mehr Relais als vorher verbauen möchte. 5 Bilder vom 11.10.2013:
und 3 Bilder vom 14.10.2013:
Die nächste Lieferung bestellter Teile. Ein neuer Verteiler, Ventile, Nockenwelle mit Hydrostößeln, Steuerkettensatz und Zündkerzen
Die neue Grundplatte für die Relais habe ich vor dem Einbau vorsorglich mit GFK beschichtet (damit, falls sich später mal ein Stecker lösen sollte, es nicht einen Masseschluß gibt). 4 Bilder vom 19. und 20. 10.2013
22.10.2013: Der bestellte neue Kurbeltrieb ist da. Wie ich übrigens vorher schon vermutet habe, gab es Probleme mit der Zustellung: Je schwerer das Paket ist, desto schwerer scheint es nämlich auch zu sein, die Adresse zu finden. (Den Verdacht, dass das Zurückschicken an den Absender, einfacher für den Zusteller zu sein scheint, hatte ich damals schon bei der von mir bestellten Werkstattpresse bekommen)
Da der neuere Block nicht mehr für eine mechanische Benzinpumpe ausgelegt ist, verwende ich eine universell verwendbare elektrische Pumpe mit feinem Filter. 4 Bilder vom 23. und 24.10.13:
Ich verwende für das Ansteuern der neuen (elektrischen) Benzinpumpe nun noch 3 zusätzliche Relais, um eine Art Sicherheitsschaltung umzusetzen (dass im Falle eines Unfalls wenn der Motor abgewürgt wird, aber die Zündung vielleicht noch an ist, die Pumpe nicht mehr weiter Benzin fördert. Video vom 27.10.2013:
Es ist soweit: Abends lade den Motorblock schon mal ein, um ihn demnächst zum Motorenbauer zu bringen. Ich möchte ihn auf 0,03 Zoll aufbohren lassen. Weil die Motoren-Firma auch gerne die (oder nur einen?) dazu gehörenden Kolben hätte, nehme ich sie auch gleich erstmal mit dahin. 3 Bilder vom 27.10.2013:
Ich messe lieber auch nochmal nach, erwische aber auf dem Bild eine seltsame Perspektive: Man könnte meinen, dass die neuen Kolben im Durchmesser viel Größer sind als 102,35 mm
Die neue Benzinpumpe mit dem Feinfilter unter dem Auto habe ich Gummi"gelagert", und die Schläuche (Anschlüße) zusätzlich mit Kunststoff ummantelt (was vielleicht mal gegen Marder schützt)
Die neue Beschriftung hilft mir vielleicht mal bei zukünftigen Eingriffen in dem Bereich unter dem Armaturenbrett (Die letzten 3 Bilder dieser Seite sind vom 30.10.2013)
Die weitere Berichterstattung (November 2013 usw) wird demnächst fortgesetzt (auch wenn jetzt schon 2020 ist)
September 2013 - Bestandsaufnahme vom neuen/gebrauchten Motor und allgemeine kleinere Verbesserungen
Anfang September 2013 mache ich weiter mit dem Säubern des Motorblocks, der Zylinderköpfe und der Kolben. Noch gehe ich davon aus, später die Kolben (mit neuen Ringen) zu versehen und dann weiter zu verwenden. Ich habe die Kolbenringe, die Peullager, die Kurbelwellenlager, Dichtungssätze, (wiederverwendbare) Ventildeckeldichtungen aus Gummi, (gleich mehrere) Ölfilter, eine Ölpumpe mit etwas mehr Fördervolumen, neue Zylinderkopfschrauben und einen neuen Schwingungsdämpfer bestellt.
Bild vom 1.9.2013
4 Bilder vom 2. September 2013:
Block säubern: Ein Film und 5 Bilder vom 3.9.2013:
Kleines
Maleur: Ich habe das abgebrochene Stück aber raus bekommen, ohne das
Innengewinde des Druckminderers zu beschädigen. 3 Bilder vom 8.9.2013:
2 weitere Bilder vom 8.9.2013:
9.9.2013: Die ersten bestellten Teile (für 940,- Euro) sind da. (ich ahne noch nicht, dass ich einiges doch später nicht brauche, weil ich mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht für die Hubraumvergrößerung entschieden habe
Interessehalber wiege ich mal alle Kolben des 350er (5,7 Liter) Motors um mal zu sehen, wie hoch die Unterschiede sind. Es sind zum Glück nur ein paar Gramm. Die nächsten 3 Bilder sind vom 10.09.2013:
Die Ventile finde ich nicht mehr so schön. (Zur Demontage mußte ich, um die Ventilführung im Kopf nicht zu beschädigen, erst einen Grad abfeilen, der sich an den Schäften an der Nut für die Ventilkeile gebildet hat). Auch die Dichtflächen der Ventile finde ich auch nach dem Schleifen nicht so gut
3 Bilder auch vom 10.9.13
und 5 weitere Bilder vom 11.9.13:
Ich säubere die Stößelstangen und mache (nur aus optischen Gründen später) eine Abdeckung für den Flansch am Motorblock, der bei den alten Motoren für die mechanische Benzinpumpe vorgesehen ist. Bei der nachfolgenden Motoren-Generation (wie diesen hier) gibt es aber keine Verbindung nach innen. 4 Bilder vom 12.9.13:
Für den Block der 2. Generation (wie diesen) gibt es getrennte Dichtsätze für oben und unten (Früher war im Dichtsatz alles zusammen). Ich vergleiche die bestellten Dichtsätze und beschließe, zukünftig für meinen Motor, nicht wieder die Dichtsätze für 2. Generation, sondern wie früher, den für die 1. Generation Chevy Small Block zu bestellen, wenn ich es wieder brauchen sollte. Den Kurbelwellendichtring muss man dann zwar extra separat dazu bestellen, aber da ich diesen Einspritzanlangen-Schnick-Schnack für meinen Motor nicht verwende, brauche ich auch viele der in dem Dichtsatz enthaltenen Dichtungen nicht. Ölwannendichtung und Ventildeckeldichtungen sind allerdings auch anders. Ich will aber künftig sowieso keine mehr aus Kork verwenden.
2 Bilder vom 16.9.13
Das Weiße ist noch eine Schutzfolie auf meiner Abdeckung, die ich erst ganz am Schluß abziehe, um die spiegelnde Oberfläche so lange noch vor Kratzern zu schützen
Da ich nicht einschätzen kann, wie hoch der Verschleiß in den Laufbuchsen (Zylindern) vielleicht schon ist, kaufe ich mir zur Sicherheit doch noch eine Messuhr und messe lieber mal nach. Ich frage mich wieder einmal, wo ich sowas vor dem Zeitalter des Internets hätte kaufen können.
3 Bilder vom 17.9.2013:
21.09.2013: Ich muss auch mal was anderes machen, als immer nur zur Arbeit zu gehen und in der übrigen Zeit immer nur am Hot-Rod weiter zu basteln. Ich mache eine kleine Fahrradtour ...
… und lande "zufällig" in der Halle, in der ich für meinen Mercedes einen Platz gemietet habe. Hier habe ich auch noch ein paar Kleinigkeiten zu machen.
23.9.2013: Hier mal die beiden Chevy-Kurbelwellen im Vergleich: Die für den 400er (6,6 Liter) Motor (unten), und die für den 350er (5,7 Liter) Motor (oben). Mit bloßem Auge sieht man die Längen-Differenz der Hubzapfen eigentlich nicht. Was aber natürlich sofort auffällt, ist der Unterschied zwischen 1. Generation und 2. Generation Chevy Small Block (wegen des anders konstruierten Endes der Kurbelwelle, das ja bekanntlich nun für einen EINteiligen hinteren Kurbelwellensimmerring ausgelegt ist)
Zwischendurch kümmere ich mich um das tiefer setzen der Scheinwerfer. Ich hatte dazu nämlich noch eine Idee, die das möglich macht - jetzt wo ich das Schweißgerät beim Auto (bzw umgekehrt) habe. Der Sinn hat aber nur optische Gründe. Übrigens: Es wird nicht die letzte Position, und auch nicht die letzte Version der Scheinwerfer sein. (Dazu mehr in den nächsten Jahren, falls ich das dann noch schreibe)
24.9.2013: 4 Bilder:
25.9.2013: 2 Bilder
Weiter mit den Scheinwerfern
Da die Kühlerreparatur im Fachbetrieb nicht viel gebracht hatte, (erinnert Ihr euch, dass es plötzlich hieß, dass die Reparatur explizit ohne Gewähr erfolgte) versuche ich es jetzt mal selbst. Leider mache ich mir dabei eine tiefe Schramme in den Kotflügel vorne links. Mit dem Kühler bin ich noch nicht fertig. Ich bestelle noch weitere Produkte und versuche es später noch mal anders.
7 Bilder vom 28.9.2013:
Wie "ärgerlich": Sehr viele Schokoladenpuddinge mußte ich "extra" essen, um genug Becher zusammen zu bekommen ...
... für das sortierte Lagern der Hydrostößel und der Kipphebel (ich will sie später nicht vertauschen, damit sie mit den gleichen Komponenten (auf die sie eingelaufen sind) wieder zusammen arbeiten können. (Es kommt aber anders, da ich später dann doch noch eine neue Nockenwelle mit neuen Hydrostößeln bestelle)